Mit dem Projekt THE ART OF initiiert die Öffentliche Versicherung Braunschweig ein einzigartiges, interaktives und kollaboratives Kunstprojekt für die Region Braunschweig.

Willkommen im Newsbereich!

Hier halten wir Euch über alle Aktivitäten und Fortschritte rund um das Projekt THE ART OF auf dem Laufenden.

Die Ergebnisse der Aktion THE ART OF zur Unterstützung der regionalen Kunst- und Kulturszene können ab sofort virtuell bestaunt werden.

Mit einem virtuellen Rundgang beenden wir nach inspirierenden 4 Monate das Projekt THE ART OF. Wir sagen Danke für diese einzigartigen Ergebnisse!

Viel Spaß!

Seit Ende Januar läuft die Aktion THE ART OF der Öffentlichen Versicherung Braunschweig: Die neun teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler bekamen als Startschuss das Oberthema Friendship mitgeteilt. 

Everything is a remix.

Hier präsentieren wir euch die Ergebnisse der Kreativphasen und die finalen Werke von THE ART OF.

THE ART OF Alexander Hartmann
THE ART OF Billy Ray und Tiana
THE ART OF Roberta Bergmann
THE ART OF Kathrin Reinhardt
THE ART OF Anna Lipski
THE ART OF MollyBasta
THE ART OF Philip Pohl
THE ART OF tom2rock
THE ART OF DJ Evolution

„Creation requires influence.“

Kirby Ferguson

Wie genau läuft das Projekt?

Am Anfang bekommen unsere neun Künstler:innen ein gemeinsames Oberthema und starten mit diesem Thema in die erste kreative Runde von THE ART OF.

Die Teilnehmer:innen haben Zeit, sich die ersten Gedanken zu machen und eine erste Idee, eine Skizze, eine Melodie, Textzeile oder Tanzschritte als Video oder Foto einzureichen. Alle Fortschritte der Künstler:innen sowie die Zwischenstände der einzelnen Runden könnt Ihr hier oder auf den Social Media Kanälen der Öffentlichen verfolgen.

In der zweiten Runde kann sich jede:r Künstler:in von mindestens einer oder auch mehrerer Ideen inspirieren lassen und baut diese in ihre / seine eigene Kunst mit ein.
Auch in der dritten Runde geht es wieder um die künstlerische Inspiration durch die Zwischenstände der anderen Projektteilnehmer:innen. Die Zwischenstände dienen dann als Grundlage um das fertige Werk zu erarbeiten.

Mit THE ART OF geben wir den unterschiedlichsten kreativen Ideen aus unserer Region eine digitale Bühne.

Im großen Finale präsentieren wir Euch alle Ergebnisse.

Dieses Projekt ist kein Wettbewerb. Vielmehr geht es um den gemeinsamen kreativen Prozess. Da wir momentan keine reale Bühne bieten können, besuchen wir in jeder Runde drei Künstler:innen mit unserem Kamerateam und zeigen euch ihren Schaffensprozess und die Akteure hinter den Kulissen. Lasst Euch überraschen und schaut mit uns den verschiedensten Künstler:innen über die Schulter.

»Mit unserem Projekt THE ART OF möchten wir vor allem die Künstlerinnen und Künstler der Region unterstützen, die durch die aktuelle Situation schwer belastet sind. Gleichzeitig glauben wir, dass die Werke, die mit Hilfe des Projektes entstehen werden, wieder ein wenig Zusammenhalt und Gemeinsamkeit schaffen können. Und dass wir dabei viel voneinander lernen können. Ich bin bereits sehr gespannt auf die Ergebnisse.«

Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstands der Öffentlichen

Für uns ist klar: Kultur ist systemrelevant. Deshalb unterstützt die Öffentliche Versicherung Braunschweig die Kunst und Kultur in der Region.

Anna Lipski

Anna Lipski (25) ist Künstlerin im Bereich der Malerei. Sie hat Produktdesign studiert und sich im Jahr 2020 mit ihrer Passion, der Öl- und Acrylmalerei, selbstständig gemacht.

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Billy Ray und Tiana

Billy Ray Schlag und Tiana Kruskic sind seit ca. 12 Jahren professionell in der Musikbranche tätig. Billy Ray ist unter anderem der Bandleader der feministischen und antifaschistischen Funk-Band Kleopetrol. Gemeinsam vertreten sie die Band in diesem Projekt.

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MollyBasta

Wir, MollyBasta sind eine musikalische Symbiose aus Maike Jacobs (28) und Henry Bertram (29). Wir haben die Band MollyBasta im Januar 2020 gegründet und seitdem bereits zwei unserer Songs inklusive Musikvideo veröffentlicht.

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Kathrin Reinhardt

Kathrin Reinhardt studierte Schauspiel am Mozarteum in Salzburg sowie Germanistik und Theaterwissenschaften an der FU Berlin. Nach Engagements am Landestheater Salzburg, am Stadttheater Heidelberg und am Staatstheater Braunschweig ist sie nun als freiberufliche Schauspielerin und Theaterpädagogin tätig.

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Philip Pohl

Ich bin Diplom Designer aus Braunschweig und in den Bereichen Streetart, Grafikdesign, 2D-Animation und Comic tätig.

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Teilnehmende Künstler:innen

Alexander Hartmann

Ich bin Musiker, Saxophonist, Selbständig, Freiberufler. Ich arbeite täglich daran meinem Anspruch gerecht zu werden. Das wird wohl niemals enden. Mit den mir zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln, möchte ich Geschichten erzählen, Emotionen wachrütteln und Energie weitergeben.

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Roberta Bergmann

Ich arbeite freiberuflich als Gestalterin, freie Künstlerin, Illustratorin, Autorin, Kreativcoach und Lehrende. Ich habe Grafikdesign studiert und bin seit 15 Jahren freiberuflich.

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tom2rock

Tom2Rock sind die Brüder »Tomy« und Ratko Pavlovic. Sie sind Show- und TV-Tänzer. Mit Breakdance fingen sie im Jahr 1997 in einem Jugendzentrum in Schöningen an. In Hildesheim begannen die beiden sich ihrer tänzerischen Karriere zu widmen.

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Evren Songürer alias DJ Evolution

Neben seiner Tätigkeit als DJ produziert er eigene Songs, schreibt Texte und arbeitet mit unterschiedlichen Sängern und Rappern. Auch die Videodrehs und die Arbeit auf digitalen Plattformen gehört zu seinem Alltag.

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Alexander Hartmann

»Diszipliniert ins kalte Wasser springen.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Ich bin Musiker, Saxophonist, Selbständig, Freiberufler.
Ich arbeite täglich daran meinem Anspruch gerecht zu werden. Das wird wohl niemals enden. Mit den mir zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln, möchte ich Geschichten erzählen, Emotionen wachrütteln und Energie weitergeben.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Von der Blockflöte zum Klavier und spät zum Saxophon. Das Instrument hat auf mich gewartet. Ich habe dafür im Prinzip alles aufgeben. Geprägt durch die Musik der 1950er und den Jazz der 1960er. Ich wollte es nicht nur konsumieren, sondern ein Teil davon sein. Nur noch Üben, Lernen, Spielen. Längst ist mir jede Art von Musik eine Inspiration. Ehrlich muss sie sein und handwerklich von Qualität.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Kreatives Arbeiten setzt stupides technisches Lernen voraus. Wobei das nicht negativ gemeint ist und eine große Zufriedenheit zur Folge haben kann und soll. Auf dieser Grundlage bzw. dem aktuellen Niveau kann man Kreativität zulassen. In meinem Fall als Live Musiker im Jazz und Pop entsteht Kreativität auf der Bühne in der Interaktion mit den anderen Musikern.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

Weil ich nicht weiß worauf ich mich da einlasse. Das ist aber auch mein Alltag als Musiker. Diszipliniert ins kalte Wasser springen.

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Spannende Kontake, Inspiration, mich selber mal anders sehen.

Über welchen Social Media Kanal kommunizierst du am liebsten? 

Neuerdings Facebook. Die beste Informationsquelle im Zusammenhang mit der Corona Krise. Außerdem ist meine Generation dort unter sich :-)
Für Business Infos nutze ich Xing. Ansonsten etwas Insta.

Anna Lipski

»Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie das Projekt meine eigene Arbeit (vielleicht nachhaltig) beeinflussen wird.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Wenn ich meine Arbeit in Adjektiven zusammenfassen müsste: modern, bunt & ästhetisch.
Den Stil meiner Werke würde ich als eine Kombination aus den Kunstrichtungen Contemporary Art, Pop Art und dekorativer Kunst beschreiben. Ich arbeite gern mit Farben - diese wähle ich bewusst aus und kombiniere sie so, dass sich ein stimmiges und stilvolles Bild ergibt.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Bereits als Kind habe ich viel Zeit in das Zeichnen von Manga-Gesichtern und Fantasiefiguren investiert. Es gefiel mir, beim Zeichnen sowohl abschalten zu können, als auch meiner sehr fantasievollen Gedankenwelt einen Platz auf dem Papier zu geben.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Kreatives Arbeiten bedeutet für mich: meiner Kreativität und Fantasie im Kopf keine Grenzen zu setzen, mir aber immer eine gewisse Grundstruktur zu bewahren, d.h. meine einzelnen Schritte vorher im Kopf durchzugehen und zu visualisieren wie mein Werk am Ende aussehen könnte - alles kann nichts muss. Genauso bedeutet es für mich, meinen Prozess zu hinterfragen und zu optimieren und vor allem auch mal Abstand vom Ganzen zu nehmen und die Arbeit aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Denn meiner Kreativität tut es nicht nur gut wenn ich im „Flow“ bin, sondern auch, wenn ich sie an bestimmten Punkten unterbreche, innehalte und neu ansetze.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

Beim Malen war ich bisher immer für mich allein. Ich habe mir nur selten Meinungen von anderen Künstler*innen während des Malprozesses eingeholt. THE ART OF ist eine tolle Möglichkeit, Kreative aus unterschiedlichen Kunstrichtungen kennenzulernen, Feedback zu bekommen und Anregungen zu geben. Win-Win also! Außerdem ist es wichtig für mich, dass meine Kunst und Kreativität nicht stagniert - das Projekt ist gerade jetzt zum Anfang des Jahres eine gute Motivation aus dem „Winterschlaf“ zu erwachen und mit einer für mich neuen Aufgabe zu starten. Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie das Projekt meine eigene Arbeit (vielleicht nachhaltig) beeinflussen wird.

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Ich hoffe, dass wir Künstler*innen uns bei diesem spannenden Projekt anspornen und unterstützen können. Besonders in der aktuellen Lage finde ich diesen Punkt sehr wichtig.

Kleopetrol

»Kreatives Arbeiten ist die einzige Arbeit, die ich kenne.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Ich bin Komponist / Musikproduzent. In meinem Studio in Braunschweig komponiere und produziere ich Songs, Jingles, Film- und Werbemusik, meistens im Alleingang, oder aber zusammen mit meiner Frau Tiana und meiner Band Kleopetrol.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Da meine beiden Eltern, sowie mein Onkel (professionelle) Musiker sind, war dieser Weg für mich von Anfang an klar. Mit zwei Jahren begann ich Schlagzeug zu spielen, wechselte aber bereits mit vier Jahren an mein Hauptinstrument: das Klavier. Das Songwriting passierte schon immer automatisch, bis ich mit ca. 15 Jahren einen Plattenvertrag bei Peter Hoffmann (Tokio Hotel) und Franz Plasa (Selig, Echt) unterschrieb und dort als Artist, Songwriter und Keyboarder in den H.O.M.E-Studios in Hamburg arbeitete.  
Nach ein Paar Auftritten und kleineren Touren im deutschsprachigen Raum mit Künstlern wie Mimi Müller-Westernhagen, Gregor Meyle, Tommy Reeve und TM Stevens merkte ich aber, dass das Bühnenmusiker-Leben alleine noch nicht die Endstation für mich war und ich zog mich hauptsächlich hinter die Kulissen zurück, baute mir ein Studio auf und begann meine Songs bei anderen Artists und Formaten unterzubringen.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Kreatives Arbeiten ist die einzige Arbeit, die ich kenne. Damit meine ich nicht, dass ich bisher nur künstlerisch gearbeitet habe, allerdings ist es mir kaum möglich eine Tätigkeit streng nach Vorgabe abzuschliessen. Meine Kreativität sucht sich seinen Weg nach aussen, kein Rezept, Fahrplan oder Bauanleitung ist vor meinem künstlerischen Anspruch gefeit. Dass das nicht in allen Arbeitsbereichen gut ankommt, liegt auf der Hand, sodass ich jeden Tag dankbar bin, mit meiner Kreativität tatsächlich meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

THE ART OF hat mich von der ersten Mail an gecatched. Da ich die allermeiste Zeit allein in meinem Studio arbeite, gibt es selten direkte Berührungspunkte mit anderen Künstlern in meinem Berufsalltag. Besonders die Braunschweiger Kunstszene konnten wir aufgrund der Corona-Situation und da wir auch erst seit ca. anderthalb Jahren in Braunschweig sind, noch nicht gebührend erkunden. THE ART OF scheint da die perfekte Gelegenheit!

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Die Pandemie öffnet Künstlern ganz neue Kanäle. Abgesehen von der finanziellen Herausforderung und der ungewissen Zukunft, konnte man viele spannende Entwicklungen und Projekte beobachten, die im ansonsten ziemlich getakteten Berufsalltag zu normalen Zeiten, niemals das Licht der Welt erblickt hätten. Auch ich habe mich nochmal anders fokussiert und die künstlerische Arbeit in den Vordergrund gerückt. Dieser Fokus, den ich auch bei vielen Kollegen beobachten konnte, gibt einem ganz neue Energie, die es unbedingt zu teilen gilt. Ich freue mich sehr über eine Zusammenarbeit verschiedenster Braunschweiger Künstler und bin sicher, dass hier einige spannende Synergien stattfinden werden.

MollyBasta

»Man kann ja so viele verschiedene Spaten miteinander verschmelzen.«

Wie würdet ihr eure eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Wir schreiben, komponieren und produzieren eigene Songs und Videos.

Wie habt ihr eure Kunstform für euch entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die euren Weg geprägt haben?

Wir waren beide schon im Kindesalter sehr an Musik interessiert. Unsere Liebe zu Rhythmen, Melodien und Texten ist seitdem stetig gewachsen und für uns beide zum Beruf geworden.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für euch?

Einfach drauf los zu legen, erstmal seinem Bauchgefühl zu folgen und etwas Eigenes zu schaffen. Kreatives Arbeiten gibt einem die Gelegenheit die restliche Welt auszublenden, hilft dabei, Emotionen zu verarbeiten und dient somit super als Ventil.

Warum macht ihr bei THE ART OF mit?

Zum einen haben wir einfach sau viel Zeit :D und das Projekt gibt einem wieder eine gewisse Arbeitssinnhaftigkeit. Zum anderen ist es schön, wenn man so wie wir selber mit seiner Band noch in den Kinderschuhen steckt auf diesem Wege neue Kontakte knüpfen zu können. Braunschweig hat eine sehr breit aufgestellte Kunstszene und wir haben in den letzten Monaten schon sehr viel Zusammenhalt erfahren. THE ART OF ist auch ein Resultat daraus. Deshalb war für uns sofort klar, dass wir dabei sein möchten.

Was erwartet bzw. erhofft ihr euch von diesem Projekt?

Wir erhoffen uns, Leute aus allen möglichen künstlerischen Bereichen kennen zu lernen, uns neue Einblicke in diese zu verschaffen und vielleicht sogar etwas voneinander zu lernen. Man kann ja so viele verschiedene Spaten miteinander verschmelzen. Z.B. könnte ein/e Tänzer*inn eine Choreografie zu einem Song entwickeln, den wir schreiben, oder wir werden von einem Bild inspiriert, dass ein/e Künstler*in malt. Alles ist möglich. Wir sind sehr gespannt wem wir bei THE ART OF so begegnen werden und freuen uns, dass wir dabei sein dürfen.

Roberta Bergmann

»Weil ich von Natur aus neugierig bin und gern neue Dinge ausprobiere.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Ich probiere gern neue Techniken aus, spiele und experimentiere mit Materialien.

Ein konkretes Beispiel: Eine meiner Serien sind ÜBERMALUNGEN > Ich finde alte Bilder in Garagen, auf Flohmärkten und ändere deren visuelle Inhalte: lösche Teile und ergänze Bildhaftes. Ich orientiere mich an dem, was schon da ist, das inspiriert mich. Ich versuche eine Geschichte zu erzählen. Ich versuche es als Kooperation mit dem Künstler zu begreifen, der den ersten Pinselstrich machte.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt?

Ich habe schon immer gezeichnet und gemalt, gern auch in Kombination mit dem Geschichtenerzählen/erfinden.
Nach meinem Studium an der HBK Braunschweig, wo ich alle Werkstätten genutzt habe (Druckgrafik, Siebdruck, Papierverarbeitung, Digitaldruck, Fotostudio, Fotolabor, Holzwerkstatt …), blieb die Leidenschaft für das Malen und Illustrieren bestehen. In dieser Zeit habe ich auch angefangen, meine Werke auszustellen und zu verkaufen. Von 2005-2017 habe ich in der Ateliergemeinschaft Tatendrang gearbeitet. Seit 2018 habe ich ein Atelier im Braunschweiger Künstlerhaus e.V.

Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Ich mag gegenständliche Malerei und Plastik, wenn der Mensch im Vordergrund steht. Vor allem die Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Oder Künstlerpersönlichkeiten wie Käthe Kollwitz, Frida Kahlo, Francis Bacon und Alberto Giacometti.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Ohne etwas kreativ zu schaffen, könnte ich wohl nur schwer leben. Ich brauche es, um zufrieden und erfüllt zu sein, auch wenn das pathetisch klingt.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

Weil ich von Natur aus neugierig bin und gern neue Dinge ausprobiere. Ich mag das Konzept von THE ART OF und ich vernetze mich gern mit anderen Kreativen. Auch deshalb schreibe ich Sachbücher über Kreativität (z.B. „Kopf frei für den kreativen Flow“, Haupt Verlag 2018) und habe einen Blog und Podcast mit Namen „Der kreative Flow“ (überall, wo es Podcasts gibt, mehr Infos unter: www.derkreativeflow.de), auf dem ich mich mit anderen Kreativen austausche, ihnen eine Plattform biete und wir uns über unseren kreativen Schaffensprozess unterhalten und das Geheimnis des kreativen Flows ergründen.

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Ich erwarte Wertschätzung für meinen kreativen Output durch die Veranstalter, das Team, die Öffentlichkeit und viel mediale Aufmerksamkeit für das Projekt. Ich wünsche mir eine temporäre Plattform für Kreative in Braunschweig und ich erhoffe mir, dass wir, die ersten neun Kreativen, tolle Ergebnisse zum Oberthema (das ich noch nicht kenne) kreieren und uns untereinander inspirieren, wenn es passt.

tom2rock

»Bei uns steht die Musikalität an erster Stelle.«

Wie würdet ihr eure eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Wir, die Brüder Tomy und Rocky, sind seit 20 Jahren aktiv als Tänzer-Duo Tom2Rock. Seit Kindheitstagen haben wir bereits mit dem Breakdance begonnen und konnten im Laufe der Zeit einige Erfolge erzielen.

Was uns ausmacht ist die Verbindung von uns als Brüder. Die besondere Ausstrahlung sehen auch die Zuschauer in unserem Tanzen.

Wir haben einen eigenen Stil entwickelt mit einer Mischung von Hip-Hop und Breakdance. Bei uns steht die Musikalität an erster Stelle. Wir versuchen in unseren Shows immer besonders darauf zu achten die Effekte in der Musik in unseren Bewegungen umzusetzen.

Wie habt ihr ere Kunstform für euch entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die euren Weg geprägt haben?

Wir waren große Fans von Michael Jackson und seine Moves haben uns inspiriert. Damals wollten wir auch immer bei der Mini-Playbackshow mitmachen. Das war auch eine Inspiration für uns.

Als wir die Weltmeisterin Kim Wojtera kennengerlernt haben, war sie eine große Inspiration für uns. Sie hatte einen ganzen anderen Stil, nicht nur im Tanzen, sondern auch in der Art zu arbeiten und gemeinsam haben wir es geschafft die Breaking Salsa Show auf Deutschlandtour auf die Beine zu stellen.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für euch?

Verschiedene Tanzshows und Tanzfilme inspirieren uns für kreative Ideen. Die Freiheit als Tänzer kreativ für seine Projekte arbeiten zu können ist besonders und jedes neue Projekte lässt uns wieder auf neue Ideen kommen.

Durch den Austausch zwischen uns entstehen die besten Ideen.

Warum macht ihr bei THE ART OF mit?

Wir finden das ein tolles Projekt, dass ihr besonders in dieser Zeit eine Plattform ins Leben gerufen habt für den Austausch unter den Künstlern. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die künstlerische Branche zusammenhält und mit neuen Ideen auf die aktuelle Zeit reagiert.

Was erwartet bzw. erhofft ihr euch von diesem Projekt?

Wir würden uns sehr freuen, wenn die schöne Idee nach der ersten Runde weiterentwickelt werden kann, um neue Künstler mit dem Projekt zu erreichen und damit das Netzwerk zu vergrößern.

DJ Evolution

»Ich erhoffe mir etwas Bleibendes zu erschaffen.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Musikalisch bin ich irgendwo zwischen Hip Hop, R&B und Pop angesiedelt. Alle meine Produktionen haben einen urbanen touch und sind auf eine Art und Weise rough gehalten.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Musik und die Liebe zu Hip Hop habe ich mit ca. 10 Jahren für mich entdeckt. Seit dieser Zeit hat die Musik einen enormen Stellenwert in meinem Leben. Durch das Auflegen und die Clubs ist die Musik mein ständiger Wegbegleiter gewesen. Die eigenen Produktionen waren somit der nächste logische Schritt.

Über die vergangenen Jahre habe ich mit vielen nationalen sowie internationalen Musikern und DJs zusammenarbeiten dürfen. Ich würde sie nicht zwangsläufig als Vorbilder sehen, sondern mehr als Inspirationsquellen und Partner, die die gleichen Visionen haben.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Es bedeutet Freiheit für mich. Etwas von null auf zu erschaffen und die Entwicklung zu sehen. Ein unglaublich erfüllendes Gefühl.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

Ich scheue mich nie vor Herausforderungen. Ein Thema vorgegeben zu bekommen ist eine andere Herausforderung als selbst zu entscheiden in welche Richtung man gehen möchte. Es holt einen aus der Comfort Zone und gibt mir eine Art von Nervenkitzel.

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Ich erhoffe mir etwas Bleibendes zu erschaffen.

Philip Pohl

»Phantasie ist grenzenlos.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Sehr Comic / Cartoon lastig gepaart mit Abstrakten Grafiken.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Ich habe mich schon als Kleinkind für Kunst und Malerei interessiert. Nachdem ich die ersten Graffitis gesehen hatte, habe ich meine künstlerischen Aktivitäten in diese Richtung ausgeweitet. Nennenswerte Künstler die mich geprägt haben sind RAK2, Mae0ne, Daim und Toast.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich?

Kreatives Arbeiten bedeutet für mich Freiheit! In der heutigen Zeit wird gesellschaftlich so viel vorausgesetzt, dass ich mich bei kreativen Vorgängen davon entferne und völlig ausleben kann. Phantasie ist grenzenlos.

Warum machst du bei THE ART OF mit?

THE ART OF ist für mich persönlich eine neue Herausforderung und ich bin gespannt, was so alles kreiert wird.

Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Ich freue ich mich auf viele (noch) unbekannte Kreative und erhoffe mir Inspiration!

Kathrin Reinhardt

»Theater geht nicht alleine.«

Wie würdest du deine eigene Arbeit / Kunstform beschreiben?

Ich bin freiberufliche Schauspielerin und Theaterpädagogin, arbeite u.a. in der „Freien Theaterszene“ in Braunschweig und Hannover, bin an der Entwicklung und Ausführung von Theaterproduktionen in unterschiedlichen Zusammenhängen tätig.

Wie hast du deine Kunstform für dich entdeckt? Gibt es vielleicht nennenswerte Vorbilder oder Persönlichkeiten, die deinen Weg geprägt haben?

Als Schülerin faszinierten mich die »modernen« Inszenierungen des Bremer Theaters, vielleicht waren die regelmäßigen Besuche während meiner Zeit in der Oberstufe die »Initialzündung«, auf jeden Fall zog ich nach dem Abitur nach Berlin, genoss das kulturelle Leben dort, machte Theaterworkshops und schrieb mich »nebenbei« an der Uni ein (Germanistik, Soziologie, Theaterwissenschaft).

Die »großen« Häuser, wie z. B., die legendäre »Schaubühne« mit Schauspielerinnen wie Jutta Lampe und Edith Clever (…) beeindruckten und prägten mich. Ebenso die riesige »Freie Szene« mit völlig unterschiedlichen Formaten und Inhalten. Die »Klassiker« des Theaters ebenso wie selbst erarbeitete, oft politisch ambitionierte, experimentierfreudige Stücke und Performances. Mit meinem Schauspielstudium in Salzburg, das ich zwei Jahre später begann, konnte ich beides verbinden.

Wen kann man mit Theater erreichen und wie? Und warum ist Theater wichtig? Diese Fragen stelle ich mir seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn immer wieder aufs Neue und in verschiedenen Kontexten.

Mit meiner künstlerischen Selbständigkeit lösten sich berufliche Hierarchien und Zuständigkeiten mehr und mehr auf, ich erarbeite zunehmend in eigener künstlerischer Verantwortung Konzeptionen und Texte im theatralen Rahmen.

Vor allem durch meine Arbeit mit der »Agentur für Weltverbesserungspläne« in der freien Theaterszene seit fast zehn Jahren, bekommen die oben genannten Fragestellungen einen künstlerischen Eigenwert. Die Bereitschaft, sich mit diversen Inhalten und auch ungewohnten Themen auseinanderzusetzen, scheint größer. Das gemeinsame Erleben einer Theatervorstellung außerhalb des konventionellen Theaterbetriebs, regt die direkte Kommunikation an, kann Gedankenwelten und neue Horizonte eröffnen, weil sie mit Ungewohntem, Unvorhersehbarem überrascht. und die »Kunst« in den Alltagsraum holt. Und erreicht darüber hinaus auch Menschen, die kaum oder nie kulturelle Einrichtungen besuchen.

In der derzeitigen »Pandemie«- Lage wird immer deutlicher, wie wichtig Räume des Gedankenaustausches und der Kreativität sind. Wie sehr Kultur und Theater im besonderen, die Menschen zusammenbringen und die Möglichkeit bieten, miteinander zu kommunizieren.

Was bedeutet kreatives Arbeiten für dich? Warum machst du bei THE ART OF mit? Was erwartest bzw. erhoffst du dir von diesem Projekt?

Theater geht nicht alleine – der Austausch und die Kommunikation mit Kolleg:innen und dem Publikum ist die Grundlage des Theater Spielens. Theater findet in der Entwicklung und Ausführung immer in einer Art Dialog statt.

Egal ob ein Stück oder eine Performance über Recherche, mit einer Vorlage oder über Improvisation entsteht, es braucht in jedem Arbeitsprozess ein Gegenüber, das zusieht, und / oder mitspielt, mitdenkt, die Wirkung überprüft.

Ich recherchiere und schreibe am liebsten in einer Gruppe oder mit einem:r Partner:in zu einem Thema und probiere und entwickle dann spielerisch im gemeinsamen Austausch weiter. Auch mit literarischen Vorlagen gehe ich gerne um, ob als Inspiration, Bearbeitung für eine Bühnenfassung oder (szenische) Lesung. Musik ist natürlich ein wichtiges Stilmittel - ich singe selber und benutze Musik gerne als Ausdrucksmittel der jeweiligen Figuren / Rollen.

Die Pandemie erschwert die Arbeit enorm bzw. macht sie zum größten Teil unmöglich. Viele Projekte und Vorstellungen sind ausgefallen oder auf Eis gelegt. Dadurch mangelt es an konkreten beruflichen Zielen, Ausrichtungen und Strukturen.

THE ART OF ist eine Chance, mit anderen Kreativen in Kontakt zu treten, sich zu vernetzen, künstlerisch zu inspirieren, sich weiterzuentwickeln und nicht zuletzt eine Möglichkeit, sich an einem zeitlich vorgegebenen Rahmen / Projektplan zu orientieren und den Alltag danach auszurichten.

Die Durchführung und Präsentation ist unabhängig von »Lockdowns« möglich und natürlich ist es als Schauspielerin wichtig, für eine Öffentlichkeit / ein Publikum »sichtbar« und präsent zu bleiben.

The Art Of

Alexander Hartmann

Ergebnisse Finale Phase

Poetry Mix

Rap Mix

Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

Anna Lipski

Ergebnisse Finale Phase
Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

Billy Ray und Tiana

Ergebnisse Finale Phase
Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

MollyBasta

Ergebnisse Finale Phase

Oberfläche

Frei

Wilde Herzen

Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

Roberta Bergmann

Ergebnisse Finale Phase

Hirschreiter · Zeitraffer

Hirschreiter 2 · Zeitraffer

Der Biss · Zeitraffer

Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

tom2rock

Ergebnisse Finale Phase
Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

DJ Evolution

Ergebnisse Finale Phase
Ergebnisse Phase 2
Ergebnisse Phase 1

The Art Of

Philip Pohl

Ergebnisse Finale Phase
Ergebnisse Phase 2

1. Ein ganz normaler Tag in dem beschaulichen BraunSWAG.

2. Hier sehen wir Toasty auf dem Weg in den SuperStore, er sucht etwas leckeres zum Frühstück fürs Wochenende.

3. Angekommen im SuperStore fühlt sich Toasty erschlagen von der Vielfalt an Produkten.

4. Nach mehreren Stunden suchen entdeckt er die einzigartigen POP FLEX, einen zauberhaften Frühstücks-Snack der einem magische Kräfte verleiht.

5. So sehr er sich auch bemüht, toasty ist zu klein und kommt nicht an den Karton.

6. Da erscheint ganz plötzlich, aus dem Nichts, Pinky Ponko <3

7. Mit seiner Nase stupst Pinky den Karton nach unten. Toasty ist ganz aus dem Häuschen und bedankt sich.

8. Pinky sagt: Dafür sind Freunde da! Seufz!

Ergebnisse Phase 1

The Art Of

Kathrin Reinhardt

Ergebnisse Finale Phase
MEINE FREUNDIN RITA SCHAUTE IN DER ZWEITEN PHASE SEHNSÜCHTIG AUS DEM FENSTER DER KAUFBAR.

WIR HÖRTEN IHRE GEDANKEN.

SEHNSUCHT NACH DEM WILDEN LEBEN, NACH NÄHE.

WIR TREFFEN SIE WIEDER.

WIR FOLGEN IHR NACH DRINNEN.

IHR PUBLIKUM UND IHRE FREUNDE VERMISST SIE IMMER NOCH.

ABER SIE GIBT NICHT AUF UND NIMMT KONTAKT ZUR AUSSENWELT AUF

UND SIE STELLT FRAGEN- ZU EINEM WICHTIGEN  THEMA…

 

*ÜBRIGENS KOMMEN HIER AUCH KÜNSTLER*INNEN VON “THE ART OF“ ZU WORT.
Ergebnisse Phase 2

Aus den Ergebnissen Phase 1 von Molly Basta und Anna Lipski übernommene

Eindrücke/Worte - …

 

 

Lieblingsfarbe

wiederholendes Muster

Dynamik

Nebeneinander und Ergänzung

Überlappung und Ergänzung

In die Welt von jemandem eintauchen

Auf einer Welle

Keine Fassade

Leichtigkeit

Humor

Woll n wir etwas sein, was wir nicht sind

Leg die alte Haut ab

Ich schick sie dir mit der Post

Souverän auch alle Pläne verkackt

Unsere Mutter war ein Türsteher, der Rüdiger hieß

 

Mit diesen Worten entsteht ein Dialog. Ein Zitat von Bettina von Arnim gefunden- nehme ich dazu…

„In der Dunkelheit der Nacht so allein, da wird das Tiefste, was man will, recht deutlich.“

 

Ich: Da war sie wieder, meine Lieblingsfarbe.
Du: Tizianblau?

Ich: Gibt es das überhaupt?

Du: Weiß nicht. Ein sich wiederholendes Muster ploppt auf, vor meinem inneren Auge, in meinem Gehirnkasten, wenn ich dieses Tizianblau sehe - eine Dynamik von Nebeneinander und Ergänzung mit unregelmäßigen Überlappungen.

Ich: Ergänzung, die ganz große, wenn ich in deine Welt eintauche.

Du: Die Fassaden haben die Türsteher, die Rüdiger heißen mit unseren Müttern abgebaut.

Ich: Und Leichtigkeit kann mit, trotz und wegen Humor souverän alle Pläne verkacken.

Du: Wir wollen immer sein, was wir nicht sind.

Ich: Und immer da, wo wir nicht sind. Ich schick dir..

Du: ..was?

Ich: Du, ich schick sie dir einfach mit der Post. Jetzt schicke ich immer alles mit der Post.

Du: Die beste Erfindung der Menschheit.

Ich: Gleich nach der Erfindung der Freundschaft.

 

 

Der Dialog in seiner Absurdität erinnert mich an meine Freundin Rita, die in der „Kaufbar“ lebt und seit November darauf wartet, wieder Leute zu empfangen - und zu spielen…

Neuer Text… Audio entsteht- und Clip von Rita am Fenster- wartend…

Ergebnisse Phase 1

Das Thema habe ich persönlich genommen, mein Verhältnis und den Stellenwert von Freundschaft in meinem Leben bearbeitet. Viel geschrieben und gesammelt. Freundinnen befragt, welches Geräusch sie mit Freundschaft verbinden.

So ist eine Klangcollage entstanden, bei der der Klang der Sprechstimmen ebenso wichtig ist wie die Begriffe. Die Dynamik des Schlagzeugs verbindet und treibt voran.

Und hier noch als Friendship Bonus;) was Henry Beh mit der Collage weiter entwickelt hat.
So ein Groove, um mal wieder mit Freunden zu tanzen…
Dazu ein Foto. In Verbindung mit dem kleinen formelhaften Text darunter, entsteht weiterer Raum für eigene Assoziationen zum Thema.
Am besten wäre es, das Bild anzusehen und dazu die Soundcollage zu hören.

Ich werde immer zu teuer sein, um gekauft zu werden.
Du wirst immer zu teuer sein, um gekauft zu werden.
Wir werden immer zu teuer sein, um gekauft zu werden.

Kontakt zum Projekt THE ART OF